Ulrike Bleicher-Rapp
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Geheimtipp: weibliche Führungspersönlichkeiten – Frauen sind in Wirklichkeit die besseren Chefs

Vor einigen hundert Jahren wäre ich wahrscheinlich für solch eine ketzerische Aussage auf dem Scheiterhaufen gelandet. Aber auch heutzutage kann es mir als Frau noch passieren, für eine solche Aussage nicht nur Fans zu gewinnen.


Dazu muss man wissen, dass es uns, bei Q8-Die Chefberater, ein echtes Anliegen ist, Frauen den Weg an die Führungsspitze zu ebnen - aber auch männliche Führungskräfte und Chefs dabei zu unterstützen, sich mehr weibliche „Soft Skills“ anzueignen, um wirklich gute Leader zu werden.

Also stehe ich zu meiner Aussage im Titel und es gibt Studien, welche diese auch belegen: 
Weibliche Führungskräfte sind für Führungsaufgaben besser geeignet als Männer – zu diesem Ergebnis kommt auch eine Forschungstudie der Norwegia Business School bei der fast 3000 Führungskräfte auf 5 Eigenschaften hin, die ein guter Vorgesetzer haben sollte, untersucht wurden:

  • 1. Fähigkeit, arbeitsbedingtem Druck und Stress standzuhalten
  • 2. Fähigkeit, Initiative zu ergreifen, klar und kommunikativ zu sein
  • 3. Fähigkeit zu Innovation, Neugier und einer ehrgeizigen Vision
  • 4. Die Fähigkeit, Mitarbeiter zu unterstützen, ihnen entgegenzukommen und sie einzubeziehen
  • 5. Die Fähigkeit, Ziele zu setzen, gründlich zu sein, Folgemaßnahmen zu ergreifen und Ziele effektiv erreichen können.

Von der Fachkraft zur Führungskraft – oder von der Beförderung in die Überforderung

7 unerlässliche Soft-Skills, die Führungskräfte beherrschen müssen, um nicht zur Bremse für den Unternehmenserfolg zu werden 

"Endlich Führungskraft sein" - darüber freuen sich viele Fach- oder Nachwuchskräfte, die auf der Karriereleiter nach oben geklettert sind. Fleissiges Arbeiten, die Kündigung eines Kollegen oder eine glückliche Fügung des Schicksals hat es möglich gemacht:  Ein Aufstieg in der Karriereleiter – die Beförderung ist da.  

Plötzlich werden gute Fachkräfte, gewiefte Verkäufer oder Techniker zur Führungskraft gemacht und sollen ihren Kollegen Vorbild sein. Die bevorzugte Beförderung von Fachleuten oder auch besonders durchsetzungsstarker Personen oder einfach derer, die am längsten dabei sind, steht dabei ganz oben auf der Mängelliste.

Den neuen Führungskräften wird damit einfach unterstellt, neben ihren fachlichen Aufgaben auch Führungsaufgaben und die zwischenmenschlichen Herausforderungen, die damit einhergehen, souverän meistern zu können.  

Nicht selten folgt daher auf die Freude bald eine bittere Erkenntnis: Ohne ausreichende Vorbereitung, ohne gezieltes Coaching, regelmäßiges Feedback etc. kann die neue Führungskraft auf lange Sicht, auch betriebswirtschaftlich betrachtet, nicht zu Spitzenergebnissen beitragen.

Im Worst Case haben Firmen auf diese Weise ihre besten Fachkräfte verloren und ungeeignete Führungskräfte gewonnen. 

Machtspiele und Büro-Dramen in Unternehmen. Das Problem hinter dem Problem….

Es gibt sie fast in jedem Büro. Sie kommen anfangs harmlos daher und enden aber meist in Ärger, Frustration und oftmals auch im Vertrauensverlust.
Die Rede ist von „Psychologischen Spielchen und Macht-Spielchen“, jenen kleinen verbalen oder nonverbalen Manipulationen, die einem fast immer gleichen Muster folgen.

Psychologische Spiele haben nichts mit kindlichem Spiel zu tun, sie sind auch nicht zum Lachen. Im Gegenteil.

Der Titanic-Effekt im Unternehmen

...wenn die Unternehmenskultur deine Strategie bereits zum Frühstück verspeist!

Wenn man Artikel zu den Themen Strategie und Change Management liest, gehört das Zitat „culture eats strategy for breakfast“, welches Peter Drucker zugeschrieben wird, zu den am meisten zitierten. 
Warum sich die gemeinsam geschaffene Unternehmenskultur oder die, die im Laufe der Zeit einfach wie von selbst wie Unkraut gewachsen ist, sich in Unternehmen oft als Erfolgs- und Potenzialbremse herauskristallisiert, soll zentrales Thema dieses Artikels sein.

Typischerweise steht in Organisationen meist die Strategie im Mittelpunkt - und das zu Recht.
Denn aus dem Blickwinkel des Strategiemanagements ist folgende Frage eine der wichtigsten:

Was müssen wir heute tun, um morgen der Zukunft wirkungsvoll begegnen zu können?

Ich habe keine VISION für mich und mein Unternehmen – dafür jede Menge Stress und Mangel an Freude…..

Neigst Du dazu, die Ereignisse in deinem Leben kontrollieren zu wollen, oder ist es eher so, dass die Ereignisse dich kontrollieren?  

Wir Unternehmer empfinden oftmals Stress in unserem Alltag, unserem Job, unserem Unternehmen und bemerken dabei meist gar nicht, wie sehr dieser Stress eigentlich in direktem Zusammenhang damit steht, wie sehr wir versuchen, unser Leben unter Kontrolle zu halten.
Das Fatale daran ist, dass wenn sich der Stress dann noch häuft, wir immer noch mehr das Gefühl haben, die Kontrolle über unser Leben und unser Unternehmen zu verlieren. 

Obendrein fühlen wir uns mehr und mehr von unserer Freude und unseren Leidenschaften abgekoppelt und verlieren am Ende oftmals sogar unsere Vision aus den Augen. 

Das perfekte Timing im Unternehmen – Illusion oder Wirklichkeit?

Ist Timing wirklich alles?
Gibt es so etwas wie „den richtigen Moment“ oder den „perfekten Zeitpunkt“ überhaupt?
Bist Du einer derjenigen, der den Weckruf verpasst oder jemand, der es überstürzt?

Ich habe diese Woche mit einem Kunden über sein Gefühl gesprochen, dass die Dinge nicht schnell genug vorankommen. Bei allem, was er tat und sich vornahm, sollte mehr passieren – und auch schneller. Auch hatte er das Gefühl, dass manche Dinge zur falschen Zeit passieren oder passiert sind.
Meine Frage an ihn war: "Wirklich? Sollten die Dinge wirklich schneller gehen? Woher weißt Du, ob Du nicht genau da bist, wo du sein solltest?"

Welcher Unternehmertyp bist Du? Fuchs oder Igel?

Wenn Du im Moment ein Kleinunternehmer bist oder auch an der Spitze eines mittelständischen Unternehmens stehst, vielleicht sogar vom Lockdown betroffen warst oder noch bist, sind ein paar aufmunternde Worte vermutlich das Letzte was Du jetzt brauchen kannst.

Konzentrieren wir uns stattdessen auf eine kurze taktische Anleitung, die Du jetzt nutzen kannst, um den aktuellen Widrigkeiten zu trotzen, um schließlich mit Sicherheit und Stärke aus dieser Krise hervorzugehen.

In einer Krise prägt jede Aktion, die wir unternehmen, die Haltung, welche wir einnehmen und jede Entscheidung, die wir treffen, unsere Zukunft.
Für Unternehmer, Geschäftsinhaber oder Führungskräfte bedeutet dies, dass das, was wir jetzt während der beiden Krisen (COVID-19 und die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Auswirkungen) fühlen und tun, maßgeblich unser zukünftiges Schicksal bestimmen wird.

Beginnen wir damit, dass ich in meinem letzten Blog-Artikel darüber geschrieben habe, wie wichtig es ist, kraftvolle Entscheidungen zu treffen........

Ich habe leider keine Zeit – und welche Ausrede hast Du….

...... um dich nicht mit anstehenden Veränderungen und Entscheidungen auseinandersetzen zu müssen?

Ihr alle kennt wahrscheinlich die Geschichte des Holzfällers, der mit dem Fällen eines Baumes derart beschäftigt ist, dass ihm keine Zeit bleibt, seine Axt zu schärfen.

In einem meiner letzten Blog-Artikel hatte ich über Selbstreflexion geschrieben, und dass wir uns in der aktuellen Krise alle mehr Zeit nehmen sollten, um Innenschau zu halten.

Einigen Unternehmern und Managern wird derzeit durch die Corona-Krise ja auch unfreiwillig freie Zeit beschert.
Ein kluger Lehrer sagte mir vor vielen Jahren: „Es macht mehr Sinn, einen Tag über das Geld nachzudenken, als diesem 30 Tage im Monat hinterher zu rennen“.

Selbstreflexion bei Unternehmern und Führungskräften

Selbstreflexion für Unternehmer und Führungskräfte

...auch ein Selbstgespräch hängt immer von der Qualität des Gesprächspartners ab.

Nutze die Krise, um persönlich und unternehmerisch neue Weichen zu stellen!


Mein letzter Blog Artikel endete mit folgendem Ratschlag:

Haltet Abstand, bleibt zuhause und damit meine ich „geht nach Innen“.

Diesen Satz möchte ich heute nochmals aufgreifen, denn er hat in diesen Tagen der Corona-Krise gleich eine mehrfache Bedeutung.

Abstand halten und nach innen gehen: 

Achtung EMOTIONALE Ansteckungsgefahr!

Vorsicht Ansteckungsgefahr oder die Macht der emotionalen Ansteckung!

Wir beobachten derzeit wohl alle täglich das Geschehen um den Corona-Virus.

Was mich angeht, so beobachte ich derzeit aber noch einen weiteren Virus in unserer Gesellschaft. Und dieser Virus ist meiner Ansicht nach noch viel ansteckender als der Corona-Virus selbst.

Es ist der Virus der „emotionalen Ansteckung“!